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Stand 2026-06-18. Zahlen und Beschreibungen folgen der Fachliteratur und nicht dem Marketingmaterial.
Am Chalchin-Gol wurde die TB-3 aufgrund der zwar zahlenmäßig unterlegenen, aber bei weitem besser ausgebildeten japanischen Jagdflieger nicht zu Tagesangriffen eingesetzt. Anfang Juli 1939 wurde eine Staffel des 4. TBAP (Schweres Bombenfliegerregiment) mit sechs Flugzeugen auf den Flugplatz Obo Somon in der Mongolei verlegt. Diese Einheit war bereits ein Jahr zuvor am Chassansee zum Einsatz gekommen. Der erste Einsatz erfolgte in der Nacht vom 7. auf den 8. Juli 1939 mit drei Maschinen, die über der Ortschaft Gantsur 16 100-kg-Bomben abwarfen. Bis zum Ende des Monats wurden insgesamt 23 TB-3 in der Mongolei stationiert und zu einer Gruppe zusammengefasst. Bis zum 26. August flog die Einheit 160 Einsätze, die meist paarweise mit bis zu acht Stunden Flugzeit durchgeführt wurden. Die TB-3 flogen dabei nie höher als 1500 Meter und warfen nur kleinkalibrige Bomben ab. Lediglich eine Maschine wurde von der Bodenabwehr getroffen, konnte jedoch mit drei laufenden Motoren zu ihrer Basis zurückfliegen.
Quellen: de.wikipedia.org
Während des Winterkrieges wurde die TB-3, meist wegen der herrschenden Witterungsverhältnisse mit Skifahrwerk ausgerüstet, sowohl als Bomber als auch als Transporter eingesetzt, beispielsweise bei der Versorgung eingeschlossener Truppen bei Lemetti im Februar 1940. Aufgrund des sehr schlechten Ausbildungsstandes der Besatzungen gingen während des Feldzuges mehr TB-3 durch Flugunfälle als durch Feindeinwirkung verloren. Zerstört wurden auf diese Weise 13 Maschinen, aber nur vier durch Bodenbeschuss und eine weitere durch unbekannte Ursachen. Das Rückgrat der Bombenfliegerkräfte bildeten in diesem Konflikt jedoch die zweimotorigen DB-3 und SB-2, die TB-3 wurden in der Bomberrolle aufgrund ihrer Langsamkeit nur nachts eingesetzt.
Quellen: de.wikipedia.org
Erstmals im Zweiten Weltkrieg wurde die TB-3 bei der Besetzung Ostpolens im September/Oktober 1939 eingesetzt. Dafür wurden 157 Stück zusammengezogen, von denen allerdings die Hälfte nicht einsatzbereit war. Die flugfähigen Exemplare wurden nicht in ihrer Bomberrolle eingesetzt, sondern dienten lediglich zur Versorgung der vorrückenden Roten Armee oder dem Truppentransport. Obwohl veraltet, waren bei Beginn des Überfalls auf die Sowjetunion mangels Alternativen noch zahlreiche TB-3 als Bomber im aktiven Dienst der WWS, da die ab Sommer 1940 begonnenen Umrüstungen auf zweimotorige Jer-2 und Il-4 bei weitem noch nicht abgeschlossen waren. Nur eine sehr geringe Stückzahl an TB-3 geriet den deutschen Invasoren in die Hände oder wurde am Boden zerstört, weil die Langstreckenbomber der sowjetischen Luftstreitkräfte nicht direkt an der Front, sondern im rückwärtigen Gebiet stationiert waren. In den meisten Fällen waren die Bomber bereits nach Osten verlegt worden, als die Wehrmacht die entsprechenden Flugplätze einnahm und dort zurückgelassene Flugzeuge erbeutete. Allerdings erlitten die langsam fliegenden TB-3 in den ersten Einsätzen empfindliche Verluste. Das Oberkommando gab deshalb nach etwa drei Kriegswochen den Befehl heraus, die TB-3 nur noch zu Nachteinsätzen heranzuziehen. Zu Beginn des Krieges flogen die Bomber ihre Angriffe in mehreren Gruppen in Dreierformation aus 2.000 bis 4.000 Metern Höhe. Der Angriffsverband konnte dabei nicht selten aus sämtlichen Staffeln des angreifenden Regiments bestehen.
Quellen: de.wikipedia.org
Später flogen die TB-3 ihre Angriffe in kleineren, maximal sechs Flugzeugen umfassenden Verbänden in 700 bis 1.000 Metern. War die Bodenabwehr gering, erfolgten die Anflüge sogar in einer Höhe von 200 bis 500 Metern, wobei die Schützen mit ihren Bordwaffen die Wirkung des Angriffs noch zu erhöhen versuchten. Im weiteren Kriegsverlauf wurden die Ziele meist gänzlich allein, auch ohne die Unterstützung von Jagdflugzeugen, angeflogen oder von kleineren Gruppen einzeln in zeitlich versetzten Abständen. Einzelne TB-3 sollen so noch bis ins Jahr 1944 zur intensiven Nahunterstützung der Truppen eingesetzt worden sein. Die TB-3 nahm an den Schlachten um Smolensk (1941), Kiew (1941), Moskau (1941/42), Kursk (1943), Kiew (1943) und vereinzelt noch an der Operation Bagration (1944) teil. Der Großteil der als Bomber eingesetzten TB-3 war aber schon bis in die zweite Hälfte des Jahres 1943 durch modernere Muster, etwa die Li-2WW oder Il-4 ersetzt und an die Transportflieger- oder Schuleinheiten übergeben worden. Eine dieser Trainingseinheiten war die Fliegergruppe Nr. 122, die 1941 von der bekannten Fliegerin Marina Raskowa in Engels aufgestellt wurde. In ihr wurden die nur aus Frauen bestehenden Angehörigen des 588. NBAP und des 587. BAP ausgebildet. Die TB-3 dienten dabei als Navigatorentrainer.
Quellen: de.wikipedia.org
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